17.02.2012 - Stellungnahme Stadtsportverband

Liebe Redaktion,

zu Ihrem obigen Bericht möchte ich Sie bitten, eine Stellungnahme aus der Sicht des Stadsportverbandes dazu zu veröffentlichen:
Es ist grundsätzlich zu begrüßen, dass die Fachleute von der Jugendbehörde, sofern sie es für angebracht und notwendig halten,Schul-Sozialarbeiter an den Schulen einzusetzen. Gefährlich ist allerdings, wenn man diese Pflichtaufgaben des Schulträgers, also die Stadt, nicht aus den laufenden Haushaltseinnahmen finanzieren (bei Pflichtaufgaben ist das HSK Makulatur), sondern über das "Bildungspaket/Teilhabepaket" mit, gar ganz
finanzieren möchte und dies dann so zu umschreiben versucht: "mit einer anderen Begrifflichkeit etwas konzeptionell vom Ursprungsgedanken abweichen will"! Wird das Bundesministerium dahinter kommen, dass man
die Mittel aus dem Bildungspaket zweckentfremdet hat, worauf Josef Offergeld richtigerweise hingewiesen hat, wird man die Kosten für dieses selbstkreierte „Pilotprojekt" von der Stadt zurückfordern. Auch sollte man mit in Erwägung ziehen, dass ein Pilotprojekt nur an "Bedarfsschulen" zu einer Stigmatisierung für die jeweilige Bildungsanstalt werden könnte, ähnlich wie bei der nunmehr abgeschafften Hauptschule. Ein Schelm könnte denken, dass die mit über
einjähriger Verzögerung bei der Umsetzung des Bildungspaketes in Stolberg daran gelegen hat, das man sich dieses "Pilotprojekt" so zu recht gestrickt hat, dass es kaum noch Angriffsflächen hat und nicht Zuschuss feindlich ist. Diese Taktik wäre aber zu Lasten der Sport- und Musikvereine gegangen. Auch sollten sich die Stadtverantwortlichen vorsehen, dass sie die vorschulische Lernförderung, diese wird selbst aus zweckgebundenen Fördermitteltöpfen finanziert, nicht über das
Bildungspaket/Teilhabepaket anlässlich der "Ferienspiele des Stolbärschens" zweckendfremdet in der "Ferien-Akademie „mitfinanziert "einfließen" lassen. Erstklässler auf den Schulstart vorzubereiten, liegt eindeutig im Vorschulaufgabenbereich, also der Kitas. Wenn an
Vorschuleinrichtungen von Fachphsychologen festgestellt wird, dass ein Kind noch nicht schulreif ist, wird es von der Schulpflicht zurückgestellt. Somit sollte Willi Seyffarth und Josef Offergeld genau darauf achten, wie sie "Ihr" Pilotprojekt finanzieren, wollen Sie sich
keine Regressansprüche für die Stadt einhandeln. Ich denke allerdings, wie die beiden einschätze, dass sie Befürchtungen des Stadtsportverbandes in einer Presseerklärung auflösen und entkräften werden. Eines ist auch für uns glasklar von der Bundesarbeitsministerin
nicht vorgesehen worden, dass die Kinder wegen des "Gezerres" um die Fördermittel mit dem Bildungsgutschein/Teilhabepaket auf der Sträcke
bleiben. Eigentlich haben alle, leider noch 4 Anlaufstellen für die 10€ Zuschüsse, alle notwendigen Daten ihrer Kundenfamilien in ihren PC's
gespeichert, dass man auf teure Fleier oder ähnlichem teuren Schnick-Schnack verzichten kann, wenn man diese von sich aus anschreiben würde. Dies gilt dann aber auch im Übrigen für Formblatt-Trainer an den Schulen. Auch kann sich der Stadtsportverband nicht vorstellen, dass die
Fachbereiche I und III hierbei eine "konzertierte Aktion" ausgeheckt" haben sollten, die sonst fachbereichsbezogen "spinnefeind" miteinander sind. Der Fachbereich I darin, dass man die Hallensportbenutzungsgebühren jetzt einführen kann, da die Vereine diese über das Bildungspaket refinanzieren können und der Fachbereich III notwendige, noch fehlender Personmangelbedarf "abgebaut" bekommt.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und schöne Grüße
Bert Kloubert-SSV Vorsitzender
 



  13.02.2012 - Besprechung mit dem Stadtsportverband betreffend Verwendung Sportpauschale 2012


Amt für Schulverwaltung und Sport 10.02.2012 FB 3/40 - gro.
Besprechung mit dem Stadtsportverband betreffend
Verwendung Sportpauschale 2012 am Mittwoch, den 08.02.2012

Teilnehmer:
Stadtsportverband:Hubert Kloubert
Verwaltung: Fachbereichsleiter 3 Willi Seyffarth
Bernhard Frings A 66
Ute Grotenclos A 40

Auch in 2012 soll weiterhin der Fokus auf das Stadion Glashütter Weiher gerichtet werden, da es sich um eine zentrale Sporteinrichtung (für Schulen, Leichtathletik,
Fußball etc.) handelt. Außerdem handelt es sich um einen zentralen Standort; der Stadtsportverband beabsichtigt, zukünftig dort die Stadtmeisterschaften im Fußball
zentral auszurichten. Außerdem ist in der Nähe dieses Standortes ein großer Schulbereich angesiedelt (Goethe-Gymnasium, Gesamtschule etc.). Bei der Besprechung 2011 wurde festgelegt, dass A 65 für den Haushalt 2012 die
entsprechenden Mittel für die Sanierung der Tribüne Glashütter Weiher (ca. 30.000 €)anmelden soll, und zwar zur Substanzerhaltung der sich unter der Tribüne
befindlichen Aufbewahrungs- und Umkleideräume. Auf mündliche Anfrage erklärte Herr Coopmann von A 65, dass er insgesamt 5,2 Mio € für die U.I. (insgesamt) angemeldet
hat; dieser Betrag sei auf ca. 3 Mio. € zusammengestrichen worden.
Die Außenanlagen des Stadions wurden in den letzten Jahren restauriert und saniert (Zäune, Leichtathletikanlage, Rasen, Drainage etc.), so dass als Letztes nunmehr
nach Auffassung aller auch die Sanierung der Tribüne (Substanzerhaltung) in 2012 erfolgen soll. Zur Deckung sollte die Sportpauschale 2012 herangezogen werden. Nach
Vorlage und Besprechung im AsAKS voraussichtlich am 20.03.2012 wird ein entsprechender Freigabeantrag bei der Kämmerei gestellt.

Für die Leichtathletik - technische Disziplinen - sollte noch der vorhandene Wurfring ausgebessert werden; auch bei der Schulsportanlage des Goethe-Gymnasiums ist der Wurfring auszubessern und ein Netz anzubringen (zu Trainingszecken dann auch für Leichtathleten zugänglich). Beides erfordert Kosten in Höhe von je 10.000 €, insgesamt somit 20.000 € mit Deckung aus der Sportpauschale 2012.

Für den Haushalt 2012/2013 wurden jeweils 25.000 € angemeldet bei “Sportplätze allgemein” um die Plätze betriebsbereit zu halten. In 2012 sollte eine dringend
benötigte Deckensanierung des Tennenplatzes “Birkengangstraße” des TSV Donnerberg
durchgeführt werden.

Grotenclos
stellv. Amtsleiterin
 



  01.02.2012 - Stolberger Nachrichten „Um jeden Cent wie in einem orientalischen Basar gefeilscht“

Zu dem Artikel „DJK Bleibtreu sieht sich in ihrer Existenz gefährdet“ (31. Januar) schreibt Bert Kloubert für den Stadtsportverband Stolberg::
Es ist müßig, nochmals zu betonen, dass der Stadtsportverband für seine Mitgliedsvereine mit der Stadt um jeden Cent wie in einem orientalischen Basar gefeilscht hat, um die Nutzungsentgelte so gering wie möglich zu halten. Wenn man allerdings die uns vorliegende Musterrechnung der Stadt auf die DJK-Bleibtreu anwendet, dann hat man ihr für 178 Mitglieder 2446 Euro Hallen-Nutzungsentgelt in Rechnung gestellt und 666 Euro Jugendarbeitszuschuss gewährt, was ein Restkostenaufkommen von 1780 Euro für den Gesamtverein ausmacht. Wenn man diese dann wieder auf 178 Mitglieder umlegt, kämen pro Mitglied 10 Euro pro Jahr an Kostenanteil zustande. Dies würde eine monatliche Belastung pro Vereinsmitglied von 0,83 Euro bedeuten. Die Stadt hat mit der DJK-Bleibtreu einen Gesamtverein als Vertragspartner. Wenn der Verein in seinem Inneren nach Abteilungen unterteilt und bemisst, dann ist das alleinige Vereinshoheit.
 



  ***27.01.2012 - Gespräch mit unseren Bürgermeister

Bert Kloubert schreibt
Nach einem Gespräch mit unserem Bürgermeister hat man sich drüber geeinigt, dass die Verwaltung mit dem Stadtsportverband eine Arbeitsgruppe gründet, die ein
Konzept entwickeln soll, wie und wo sich zukunftsweisende Sportstätten (Fussball-Kunstrasenplätze) in Stolberg umsetzen werden können.
Angedacht sind neben den Standorten Vicht und Breinig noch weitere 5 Standorte mit 10 Kunstrasenplätzen, die dann von den fusionierten Vereinen, oder Kooperationsvereinen (wie früher Columbia mit Fr.Fr. Stolberg auf Krakau I) genutzt werden können.

Als grob angedachte Zusatzstandorte sind bei den ersten Überlegungen aufgenommen worden: Münsterbuch Glashütterweiher (im Idealfall FC Stolberg und SC Münsterbusch), Atsch (im Idealfall FC Columbia, ASA-Atsch
und TSV Donnerberg), Gressenich/Werth Naturrasen bleibt zusätzlich (im Idealfall SG Stolberg, BSC Schevenhütte, Mausbach), Beinigerberg Naturrasen plus zusätzlich Kunstrasen (nach Möglichkeit FC Breinigerberg, VfR Venwegen) und gegebenenfalls in Büsbach-Obersteinstrasse, im Idealfall für Dorff und FC Adler-Büsbach.

MFG Bert Kloubert
Vorsitzender Stadtsportverband Stolberg
 



  ***03.01.2012 - Hallensport Vereine


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Sportfreunde,
in den nächsten Tagen werden leider den betroffenen Hallensport treibenden Vereinen die Nutzungsanteile von Seiten der Verwaltung zugestellt.
Hierbei werden aus buchungstechnischen Gründen den Vereinen die Bruttorechnungssumme zum Einen und der Jugendzuschuss zum Anderen, in voller Höhe und separat zugestellt. Also nicht saldiert! Das heißt, die Vereine bekommen ihren vollen Jugendzuschuss in monatlichen Teilbeträgen überwiesen und müssen logischerweise ihre Sportstättenbenutzungsgebühr ebenfalls in monatlichen Teilbeträgen an die Stadt überweisen.
Der Stadtsportverband möchte in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass die Vorsteuer hieraus von den Vereinen nur dann geltend gemacht werden kann, wenn die Voraussetzungen hierfür gegeben sind. Ansonsten sind sie als steuerfreie Beträge als Ein- und Ausgabe zu buchen.
Trotzdem wünscht der Stadtsportverband Allen ein frohes neues Jahr 2012 und keine Nachschläge mehr in diesem Zusammenhang.

Mit freundlichen und sportlichen Grüßen

gez. Bert Kloubert-Vorsitzender-